In der täglichen Praxis ist festzustellen, dass der Großteil der Versicherungsnehmer nie über die hohen Kosten eines LV- oder Rentenvertrages informiert wurden. Erst bei der Auszahlung bzw. in der Jahresinformation stellen viele fest, wie wenig lukrativ diese Verträge sind. Hinzu kommen fehlerhafte Widerrufsbelehrungen in diesen Verträgen.

In der Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs vom 19.12.2013 geht es im Detail um die Rückabwicklung genau dieser unrentablen Lebens- und Rentenversicherungen, abgeschlossen im Zeitraum 01.01.1991 bis 31.12.2007. Die Rückabwicklung wirdaufgrund von vertraglich falschen Widerrufsbelehrungen möglich. Je länger die Laufzeit der Versicherung war, desto höher wird nun der resultierende Zins- und Zinseszinseffekt bei einer durchgeführten Rückabwicklung. Dies bedeutet nicht nur die Auszahlung der in die Verträge geflossenen Beiträge, sondern auch noch einen zusätzlichen Nutzungsausgleich des Versicherten, angepasst an die Laufzeit des entsprechenden Vertrages. Da neben der europäischen Rechtsprechung mittlerweile bereits mehrere BGH-Urteile in dieser Angelegenheit existieren, ist die Wahrscheinlichkeit für eine erfolgreiche und gewinnbringende Rückabwicklung ihrer Versicherungsverträge groß geworden.

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